Mit dem Dreiländerturnier der B- Jugend am letzten Wochenende auf dem Platz der Lübeck Seals endete die Kaderarbeit des AFVSH in diesem Jahr. Bereits eine Woche vorher nahm Team Storm am Jugendländerturnier des AFVD teil. Team Thunder konnte dabei nicht unbedingt an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen, dafür erreichte Team Storm mit dem Premieren- Sieg über die hessische Auswahl etwas, dass wirklich selten in der Historie des Jugendländerturniers ist.
Die Vorbereitungen und die Durchführung von Team Storm war in diesem Jahr mit Hürden besetzt wie in kaum einem anderen Jahr. Die höchste Hürde war hier natürlich der Rücktritt von Jörn Maier als Headcoach der Landesjugendauswahl. Hier erklärte sich zwar Andre Schleemann bereit, die Nachfolge anzutreten. Trotzdem hatte es den Rückzug weiterer Coaches zur Folge.
Die nächste Hürde war die Planung der Maßnahmen. Insbesondere die in diesem Jahr erstmals seit vielen Jahren notwendige Vor- Relegation um den Aufstieg in die Jugendbundesliga sorgte dafür, dass ein Wochenend- Camp abgesagt und nur durch ein Tagescamp ersetzt werden konnte. Ohne die Spieler des Aufstiegsbewerbers und Regionalligameisters Elmshorn Junior Pirates war ein Camp wenig sinnvoll.
Insgesamt hatte der verantwortliche Organisator für Team Storm in diesem Jahr, Vizepräsident Joachim Petersen, sehr wenig Freude und umso mehr Arbeit mit der Auswahl. Nicht zuletzt als zum Turnier selbst mit Harald Naue ein erfahrener Betreuer und Helfer ausfiel und diese Lücke dann durch ihn selbst gefüllt werden musste.
Selten in der Historie des Jugendländerturniers war jedoch, was Team Storm sportlich trotz aller Widrigkeiten erreichte. Denn traditionell gelten die Nordteams aus Niedersachsen, Schleswig- Holstein und Sachsen sowie auch das Teams aus Rheinland- Pfalz als Fahrstuhl- Mannschaft die regelmäßig in das B- Turnier abrutscht, So hätte man erwarten können, dass Team Storm in diesem Jahr wieder den Abstieg antreten muss. Doch erstmals seit vielen Jahren ist es einem Aufsteiger aus dem Vorjahr gelungen, sich im A- Turnier zu halten. Absteigen musste nun Hessen Pride, für dieses Team eine ganz neue Erfahrung.
Team Thunder, der kleine Ableger der Auswahlteams, konnte in diesem Jahr übrigens nicht mit einem Sieg glänzen, hat aber deutlich gemacht, dass im Jugendbereich noch viel Potential steckt. Die Bundesligateams in Schleswig- Holstein können sich in den nächsten Jahren auf guten Nachwuchs aus dem eigenen Land freuen.
Für die Auswahlteams ist nun erst einmal Pause. Im kommenden Jahr geht es aber wieder los, und auch dann ist der AFVSH auf die Hilfe und Unterstützung zahlreicher Helfer sowie der Vereine und Trainer in den Vereinen angewiesen.


